GEMEINSAM ERWACHEN IN BERLIN
Licht an. Mitten im Alltag.
Erwachen nicht im Kloster, sondern mitten im Großstadtalltag.
Viele spirituelle Traditionen erzählen:
„Du bist noch nicht so weit. Du musst noch 30 Jahre lang meditieren, deine Schatten bearbeiten und dich optimieren. Dann passiert vielleicht irgendwann Erwachen.“
In dieser Gruppe gehen wir genau andersherum vor:
Wir beginnen beim Erwachen. Und sprechen dann darüber, wie sich das ganz konkret im Leben zeigen und verkörpern kann.
Wir gehen den direkten Weg: Wir erforschen die Klarheit, die jetzt schon da ist – als Hintergrund, vor dem du gerade diese Zeilen liest – und schauen gemeinsam, wie sie im Lärm und in den Konflikten des Alltags spürbar wird.
Diese Gruppe ist für dich, wenn …
… du schon spirituelle Impulse hattest (Meditation, Non-Dualität, Stille, Retreats …), dir aber der Austausch mit „normalen“ Leuten fehlt.
… du Humor magst und bei starren Dogmen Schnapp-Atmung bekommst.
… du neugierig bist, wie sich Erwachen mit Job, Familie, U-Bahn-Stress und Großstadtleben verträgt.
Worum es geht (und worum nicht)
In dieser Gruppe geht es nicht um komplizierte Rituale oder darum, in Zukunft irgendwann „besser“ zu werden.
Es geht darum, hier und jetzt klarer zu sehen – und dieses Sehen im Alltag zu verkörpern.
Es geht nicht darum, spirituelle Gewänder zu tragen, Räucherstäbchen anzuzünden oder besonders „erleuchtet“ zu klingen (wie „Du existierst nicht.“ oder so). Und es geht auch nicht darum, Spiritualität als weiteres Optimierungsprojekt zu benutzen.
Die Grundannahme ist schlicht: Die Klarheit, die du suchst, ist nicht in der Zukunft. Sie ist jetzt schon da.
Wir übersehen sie nur, weil wir so beschäftigt sind mit unseren Gedanken, Gefühlen und Geschichten.
Nebenbei räumen wir mit typischen, sehr beliebten Missverständnissen auf. Zum Beispiel mit der Idee, Erleuchtung sei ein Dauerzustand, in dem man 24 Stunden am Tag selig lächelt und nie wieder wütend wird.
Wie wir das üben: „Short Moments“
Statt stundenlang auf dem Meditationskissen zu sitzen, nutzen wir die Praxis der Kurzen Momente – Short Moments of Clarity (nach Candice O’Denver):
Wir halten für einen Augenblick inne.
Wir lassen Gedanken Gedanken sein, ohne gleich einzusteigen.
Wir spüren: Was bleibt übrig, wenn wir nichts Besonderes machen?
Oft zeigt sich eine wache, offene Intelligenz, die schon immer da war.
Dieser Moment muss nicht lang sein. Er muss nur echt sein.
Wenn du das immer wieder wiederholst – an der Supermarktkasse, in der U-Bahn, beim Abwasch – werden aus kurzen Momenten nach und nach eine durchgängige Haltung.
Das Ziel?
Es geht nicht darum, in einen tranceartigen Schwebezustand zu kommen und über allem zu stehen.
Sondern ein radikales Ankommen in deinem tatsächlichen Leben. Mit all dem Lärm, den Konflikten, dem Stress und der Schönheit deines Alltags, getragen von etwas, das nicht mehr so leicht ins Wanken zu bringen ist.
Über mich
Ich bin Jörg. Tagsüber arbeite ich als Psychologischer Psychotherapeut und helfe Menschen dabei, ihre psychischen Konflikte aufzulösen und zu heilen. In dieser Gruppe widmen wir uns jedoch dem, was jenseits all dieser scheinbaren Gegensätze liegt.
Seit vielen Jahren begleiten mich non-duale Lehrer wie Rupert Spira sowie die Praxis der „Short Moments“ nach Candice O’Denver. Diese Gruppe ist mein Herzensprojekt. Ich möchte einen Raum öffnen, in dem wir als Menschen auf Augenhöhe gemeinsam forschen.
Du findest hier ein echtes Interesse an der Wahrheit. Dazu gehört auch die Bereitschaft, sich mit den ungemütlichen Ecken des Lebens freundlich anzufreunden. Frei nach dem Motto:
„Der Zen-Meister macht es sich in der Hölle gemütlich.“
Praktische Infos
Wann: Jeden 3. Sonntag von 15-17 Uhr.
Wo: In Berlin-Pankow. (Die genaue Adresse erfährst du bei Kontaktaufnahme.)
Kosten: Keine. (Vielleicht ein paar Kekse mitbringen.)
Kontakt: joerg.boettcher@me.com